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Travel Tipp Afrika / Volunteer

Travel Tipp Afrika / Volunteer

Wo gibt es Elefantenbeerdigungen, Krokodile, tolle Menschen, die selbst nicht viel haben und trotzdem einem Viel geben können? Genau richtig: Afrika!

Wie schon 2016 auf den Philippinen habe ich ein Jahr zuvor bei einer freiwilligen Hilfsaktion in Afrika-Malawi mitgeholfen!

Weltweit sterben unzählige Menschen an den Folgen von Malaria. Auch in Malawi ist dies ein großes Problem. Oft trifft es Babies oder ältere Menschen, die sich über die Symptome nicht verständlich ausdrücken können oder die Mobilität zum Krankenhaus nicht gegeben ist.

Deswegen haben wir während meines Aufenthaltes viele Malariatests durchgeführt und Aufklärungsabende veranstaltet, in denen wir die Übertragung der Krankheit und deren Symptome aufgezeigt haben. Die Aufklärungsabende dienten zusätzlich zur Aufklärung anderer Krankheiten, die oftmals durch eine entsprechende Hygiene zu vermeiden sind.

Die Prävention ist neben der ärztlichen Versorgung vor Ort ein großes Thema! So besprachen wir Malariavorbeugungsmaßnahmen wie z.B. Moskitonetze, Sprays und die passende Kleidung. Wir haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ebenso für die aktiven Zeiten der Moskitos sowie Orte, an denen sie sich gerne aufhalten, sensibilisiert.

Ein Programm für die Kinder darf natürlich auch nicht fehlen. 🙂 So haben wir mit den Kindern Lieder gesungen und Geschichten erzählt, die übersetzt worden sind. Als Dankeschön haben uns die Kinder tolle Lieder in deren Landessprache gesungen!

Bei allen Arbeiten waren stets Dolmetscher dabei, die die Kulturen und Bedürfnisse der Menschen vor Ort kennen und um die Kommunikation zu erleichtern.

Elefantenbeerdigung bei der Safari

Für die letzten drei Tage haben wir uns Urlaub gegönnt. Während einer kleinen Safari durften wir Zeuge einer sehr seltenen „Elefantenbeerdigung“ werden! Der Tourguide erklärte uns, dass die Elefantenherde mehrmals am Tag zur Todesstelle kommt, für einige Minuten um den Leichnam herum verweilt und trauert (Rüssel hoch- und runterschleudern). Nach dem Familienbesuch der Herde stapelten sich bereits die hungrigen Alligatoren. Der Größte von ihnen war ca. sechs Meter lang! Man sagt, dass ein Alligator pro Meter ca. 10-15 Jahre alt ist. Dieser muss also an die 60-90 Jahre alt gewesen sein!

Neben den Nilpferden, denen wir meternah mit dem Boot gekommen sind und diese das Boot mit Leichtigkeit hätten zerbeißen können, haben wir nachts die wunderschönen Sterne beobachten können, die durch kein Stadt- oder Laternenlicht beeinflusst wurden.

Malawi ist zwar eines der ärmsten Länder Afrikas, aber die Einwohner und die Mentalität vieler Menschen dort haben mir so viel geben können, dass ich heute noch viel dankbarer bin für alles, was mich umgibt.

Ich drücke den Lichtschalter und das Licht geht an. Ich habe sauberes und trinkbares Wasser aus dem Wasserhahn. Ich habe eine unverschämt große Auswahl an Lebensmitteln aus aller Welt. Ich habe eine Krankenversicherung, die meine Arztbesuche bezahlt. Ich habe ein Dach über dem Kopf, sodass ich im Trockenen schlafe. Ich habe so viele „Luxusgüter“, die für uns einfach selbstverständlich sind.

Dankbarkeit

Ich kann nur jedem raten eine andere Kultur kennenzulernen und anderen zu helfen. Oft kann dieses für sich selbst die größte Hilfe/Erfahrung sein und bereichert sein Leben mit unvergesslichen Erfahrungen!

900
Das Ärtze-Team
Elefantenbeerdigung
Die Alligatoren warten
Sternenhimmel

Ich kann euch nur ermutigen den Schritt zu einem Abenteuer zu wagen! Eine Freundin von mir war ein ganzes Jahr mit der Hilfsorganisation ADRA in Uganda! Sie passte dort auf kleine Kinder auf und hat für sich selbst den Beruf als Erzieherin entdeckt! Vielleicht findest auch du deine Bestimmung in Afrika oder einem anderen Land !?? =)

Ich freue mich schon, wenn ich euch über Malta erzählen kann… oder doch vielleicht erst Rumänien??! Es bleibt spannend!

Byeeee!!