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Reise durch die Getreidewelt – Lupinen

Reise durch die Getreidewelt – Lupinen

Ich bin ehrlich: vor einem halben Jahr konnte ich mit dem Begriff „Lupinen“ nicht wirklich viel anfangen. Doch Lupinen sind echt vielseitig und ziemlich interessant.

Sie gehören zu den Hülsenfrüchten, wie zum Beispiel auch die Erbse. Man sollte allerdings aufpassen, denn es gibt verschieden Lupinenarten. Gerade die Lupine als Wildpflanze oder die Gartenlupinen können durch einen Bitterstoff Atemprobleme verursachen und sogar zum Tod führen. Allerdings sind bestimmte Zuchtformen ungiftig und nicht bitter, dort sollte man lediglich als Allergiker aufpassen.

Lupinen sind schöne Pflanzen, die in der Regel 0,3 – 1,5 Meter hoch werden. In Ausnahmefällen können sie auf bis zu vier Meter ran wachsen. Die Blätter sind grün bis graugrün mit silbrigen Haaren. Oben befindet sich dann der sogenannte Fruchtknoten, in der dann die rundlichen Samen enthalten sind.

Typisch für eine Hülsenfrucht haben Lupinensamen hochwertiges Eiweiß. Deswegen wird es nicht nur für uns Menschen, sondern auch als Viehfutter verwendet. Grade für uns Menschen werden Zuchtsorten benutzt, die dann Süßlupinen genannt werden. Sie ist aber nicht süß, sondern hat einfach keine oder weniger Bitterstoffe.

Für uns Menschen werden die Lupinen zu verschiedenen Lebensmitteln weiterverarbeitet. Im Mittelmeerraum gibt es häufig eingelegte Samen als Snack. Bei uns in der westlichen Welt sind Produkte wie Lupinenmehl, -schrot oder –milch typisch. Sie alle enthalten neben viel Eiweiß auch reichlich Vitamin E, sowie Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen.

Aus den gerösteten Früchten kann außerdem ein Kaffee-Ähnliches Getränk gewonnen werden.

Grade als Fleischersatzprodukte eignen sich Lupinen also sehr gut. Sie sind neben Soja und „gewöhnlichen“ Hülsenfrüchten wie Erbsen ein beliebtes Lebensmittel bei Vegetariern oder Veganern.

Lupinen haben keine besonderen Ansprüche an das Klima, du kannst sie also auch problemlos selbst anpflanzen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!